Bericht: Neujahrsapéro des Kulturvereins Allschwil-Schönenbuch im Forsthaus

Alle Jahre am ersten Sonntag im neuen Jahr treffen sich die Mitglieder des Kulturvereins im Forsthaus zum Neujahrsapéro. In diesem Jahr konnte der Vorstand über 100 Mitglieder begrüssen und mit ihnen auf das Jahr 2020 anstossen.

Nach einem gemütlichen Essen (Kartoffelsalat mit Fleischkäse) gab es wie immer eine Surprise. Dieses Mal war es Max Werdenberg, der allen bekannte Dorfhistoriker (was er nicht gerne hört), der einen Vortrag über “ Neuallschwil“ hielt.

Er erzählte, dess erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts sich „Neuallschwil“ vergrösserte. Viele Zuzüger aus der Stadt bauten ihr Häuschen mit Garten un diesem neuen Dorfteil. Der Lindenplatz war zur jenen Zeit noch eine Kiesgrube und das erste Gasthaus war der heutige Bohrerhof.

Auch der Bau des Tramhüslis mit der Haltestelle für die Tramlinie, damals noch von den Pferden gezogen, hat er beschrieben. Besonders betont hat er die schönen architektonischen Bauten in der Postgasse. Er wies auch darauf hin, dass sich ein Spaziergang durch „Neuallschwil“ immer lohne.

Mit grossem Beifall bedankte sich das Publikum bei Max Werdenberg für seinen Vortrag.

Alle genossen noch Kaffee und Kuchen und viele spazierten danach bei Sonnenschein zurück ins Dorf.